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Der Bad Wildbader Familie Blumenthal entstammen drei bedeutende Fotografen:
Ernst Heinrich Blumenthal (1827-1907)
Hoffotograf, Wegbereiter der Fotografie im Königreich Württemberg.
1872 Übersiedlung nach Wildbad. Zahlreiche Fotografien des europäischen Hochadels.
Würdigung in der Ausstellung der Württembergischen Landesbibliothek „Von der maskierten Schlittenfahrt zum
Hoffotografen. Die Fotografie und Stuttgart 1839-1900“ im Jahre 1989.
Karl Blumenthal (1866-1944)
Sohn von E. H. Blumenthal. Seine Fotografien sind hervorragend für die Geschichtsschreibung und Volkskunde des
nördlichen Schwarzwaldes. Dokumentation der alten Waldberufe wie Flößer und Köhler, sowie Jahrmarktsbilder und
Landschaftsaufnahmen.
1919 bis Mitte der 20er Jahre Mitglied der paramilitärischen „Organisation Consul“. Ab 1927 mehrfach Reisen
nach Doorn (Holland) um über den sich im Exil befindenden deutschen Kaiser Wilhelm II und seine Familie größere
Bilderserien zu erstellen.
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Bilder von Karl Blumenthal von den alten Waldgewerben
(aufgenommen ca. 1900-1910)
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Flößer beim Einbinden eines Floßes im Kleinen Enztal
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Langholzfloß auf der Kleinen Enz
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Betrieb eines Holzkohlen-Meilers |
Bilderschau mit Fotografien von Karl Blumenthal
Gustav Adolf „Adi“ Blumenthal (geb. 1912 in Wildbad, gest. 24.11.1999)
1934 experimentierte er erfolgreich mit Magnesiumfackeln, den Vorläufern der heutigen Blitzgeräte. Er fotografierte
auf dem Wank den ersten Nachtslalom der Welt.
1936 amtlicher Pressefotograf bei den Olympischen Spielen in Garmisch Partenkirchen und Berlin.
Er lebte zuletzt in Garmisch Partenkirchen und betrieb dort ein Fotogeschäft. |